2019-08-22_Dukes vs Cowboys - Ingolstadt Dukes

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22. August 2019     Zwei Duelle gegen die Cowboys

Nach dem beiden Siegen über die Kirchdorf Wildcats wollen die Dukes ihren Aufwärtstrend in den Oberbayern-Duellen gegen die Munich Cowboys fortsetzen. An diesem Samstag kommt der Traditionsclub von der Isar zum Hinspiel ins ESV-Stadion (Beginn 18.30 Uhr), am kommenden Samstag steht um 16 Uhr im Dantestadion das Rückspiel auf dem Programm.
Die Statistik spricht klar für die Dukes, die drei ihrer vier Begegnungen gegen den Nachbarn gewonnen haben, der zudem seit sieben Spielen ohne Sieg ist. Doch von Zahlen lässt sich Headcoach Eugen Haaf nicht blenden. Er fordert bedingungslosen Einsatz von seinen Spielern, auch wenn er den Abstiegskampf nach dem Spielen gegen die Wildcats für beendet erklärt hat. Doch er hat auch sein Ziel, die Nummer eins in Bayern zu werden, nach wie vor fest im Visier. Und dazu fehlen den Dukes mindestens noch zwei Siege, die er gerne so schnell wie möglich einfahren möchte.
Dass die Münchner in den letzten beiden Spielen zweimal „zu Null“ verloren haben, interessiert ihn dabei nicht, zumal er sicher ist, dass am Samstag ein ganz anderes Münchner Team auf dem Platz stehen wird. Die Münchner wollen unter allen Umständen die drohende Relegation vermeiden, weshalb sie noch einmal alle Kräfte mobilisieren werden. Wegen der Bedeutung dieser beiden Derbys haben die Cowboys am vergangenen Wochenende eine Reihe wichtiger Spieler geschont und dafür auch eine deftige Klatsche in Marburg einkalkuliert.
Das wird in Ingolstadt ganz anders sein, davon ist Haaf fest überzeugt: „Wir müssen darauf vorbereitet sein, dass die Cowboys mit ihrem besten Team antreten. In den letzten Spielen haben sie nur ein Pflichtprogramm runtergespielt.“ Wenn die Cowboys komplett sind, dürften sie um einiges stärker sein als ihr Tabellenplatz vermuten lässt. „Sie haben mit Brady Bolles einen der besten Quarterbacks in der gesamten GFL, haben Top-Receiver aus den Staaten, mit Jacob Wuesthoff einen bärenstarken Safety und mit Ryan Newell einen erstklassigen Tackler. Dazu kommt auch ein sehr starkes deutsches Personal wie beispielsweise Kai Silbermann von den Braunschweig Lions“, zeigt Haaf großen Respekt vor dem Gegner.
„Ein wichtiger Schlüssel ist, dass wir unseren Gameplan durchziehen können. Wir müssen unsere Angriffe auch erfolgreich abschließen, dürfen uns keine unnötigen Strafen einhandeln, keine Bälle fallen lassen, keine Fumbles produzieren und die Offense Line muss physisch dominieren“, gibt er seinen Spielern mit auf den Weg. Wenn sie das alles beherzigen und mit kräftiger Unterstützung ihrer Fans umsetzen, sind sie dem Ziel „König am Weißwurstäquator“ einen gewaltigen Schritt näher gekommen. Und können sich zum Rundenausklang vielleicht auf einen Showdown um Platz vier gegen die Stuttgart Scorpions freuen. Aber bis dahin ist noch ein sehr steiniger Weg zurückzulegen.

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