2019-08-11_Dukes vs Wildcats - Ingolstadt Dukes

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11. August 2019     Abstieg kein Thema mehr

Nach einem erneut überzeugenden Auftritt gegen die Kirchdorf Wildcats haben die Dukes das Thema Abstieg abgehakt. Zum einen hat das Team in den letzten Spielen überzeugen können, zum anderen spricht auch das Restprogramm deutlich für die Dukes, die im Gegensatz zur Konkurrenz die aussichtslosen Spiele gegen Schwäbisch Hall und Frankfurt längst hinter sich haben.
Der Aufwärtstrend der Herzöge setzte sich auch am Samstag deutlich fort, zu keiner Phase geriet der Sieg gegen die mit großer Zuversicht angereisten Kirchdorfer in Gefahr. 37:27 hieß es am Ende, wobei das Ergebnis die Überlegenheit der Dukes nicht einmal deutlich macht. Denn eine Woche nach dem 24:0-Auswärtssieg waren die Dukes den Niederbayern erneut in allen Belangen überlegen, und mit der besseren taktischen Einstellung landeten sie am Ende auch verdient den dritten Saisonsieg, mit dem sie sich auf den sechsten Tabellenplatz verbesserten.
Tendenz: steigend. Denn auch in den beiden jetzt anstehenden Spielen gegen die Munich Cowboys (24. August im ESV-Stadion und 31. August in München) sollten die Dukes die Oberhand behalten können, auch wenn das Oberbayern-Derby immer hart umkämpft ist. Deshalb warnt auch Headcoach Eugen Haaf: „Es fühlt sich sehr gut an, weil wir momentan nicht mehr um den Klassenerhalt bangen müssen. Aber das ist nur eine Momentaufnahme. Wir müssen trotzdem mit dem nötigen Respekt an die nächsten Aufgaben heran gehen.“
Gegen die Wildkatzen haben das seine Spieler bereits getan, denn schon nach 80 Sekunden gelang ihnen die frühe Führung. Einen Pass-Versuch von Quarterback Rex Dausin blockte der erneut überzeugende Mario Wokocha ab,  Fred Payne schnappte sich den Ball und lief couragiert in die Endzone. Madison Mangum, der überragende Widereceiver der Wildcats, erfreute sich auch dieses Mal einer besonderen Bewachung – meist durch den erneut starken Colin Leddy, dennoch gelang ihm kurz darauf ein Touchdown.
Danach ging es weiter Schlag auf Schlag. Anthony Mella war für die Dukes erfolgreich, Dausin lief für die Wildcats selbst in die Endzone und dann war Sebastian Kurrer, der wenig später mit einer Knieverletzung raus musste, in der Endzone völlig frei und konnte das Zuspiel des immer stärker werdenden Quarterbacks Cory Benedetto mühelos fangen. So ging es mit einem 21:13 ins zweite Viertel, in dem die Dukes dann noch einen draufsetzten. Der dieses Mal überragende Philipp Ponader tanzte wie durch Slalomstangen durch die Kirchdorfer Abwehr bis in die Endzone und erhöhte damit auf 28:13.
Nach der Halbzeitpause war dann auch Normen Schumm erfolgreich, der mit seinem insgesamt vierten Touchdown in dieser Saison seinen Zwillingsbruder Niklas (3) hinter sich ließ. Vielleicht packt diesen nun der Ehrgeiz, dass er sich in den nächsten Spielen im familieninternen Duell wieder an die Spitze setzt. Den Dukes kann das nur recht sein.
Vor dem letzten Quarter war für die Kirchdorfer auch Mangum noch einmal erfolgreich, so dass  mit einem aus Dukes-Sicht beruhigenden 34:20 zum letzten Mal die Seiten gewechselt wurden. Die Dukes gingen jetzt kein Risiko mehr ein und ließen clever die Zeit herunter laufen. Als sich dann noch die Chance auf ein Fieldgoal bot, nutzten sie das durch Crede, der den Ball aus 42 Yards durch die Stangen jagte. Inzwischen ist der Kicker (35 Punkte)  hinter Mella (66) der zweiterfolgreichste Punktesammler der Dukes. Zwar verkürzten die Gäste durch Dausin noch auf 27:37, den Sieg der Dukes konnten sie aber nicht mehr in Gefahr bringen.

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