2019-08-07_Wildcats vs Dukes - Ingolstadt Dukes

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07. August 2019     Folgt der zweite Streich gegen Kirchdorf?

Gleich zweimal innerhalb einer Woche müssen die Dukes gegen die Kirchdorf Wildcats ran. Teil 1 haben die Herzöge bereits beeindruckend hinter sich gebracht. Am vergangenen Samstag landeten sie in der  Inn-Energie-Arena einen überzeugenden 24:0-Sieg, dem sie nun am kommenden Samstag um 18.30 Uhr im ESV-Stadion den zweiten Streich folgen lassen wollen.
Doch dürfen sich die Dukes von dem 24:0 keineswegs blenden lassen, die Wildkatzen werden dieses Mal bestimmt ganz anders auftreten als vor Wochenfrist. Schließlich steckt der Stachel der Niederlage sicher ganz tief und die Niederbayern werden alles daransetzen, diese Schmach wieder auszubügeln. Immerhin würde sie eine weitere Niederlage ganz tief in den Abstiegssumpf ziehen, doch auch für die Dukes würde nach einem Ausrutscher Alarmstufe rot herrschen.
Deshalb erwartet Dukes-Headcoach Eugen Haaf einen erbitterten Fight: „Wir haben erst die halbe Strecke geschafft, wenn wir vom Tabellenende weg wollen, müssen wir auch die nächsten Spiele gewinnen. Der Druck lastet permanent auf uns“, warnte er schon nach dem Sieg am vergangenen Wochenende. „Es ist schwierig, jetzt die Motivation aufrecht zu erhalten. Wir dürfen auf keinen Fall leichtsinnig werden und glauben, wir hätten schon was erreicht. Das war heute ein Schritt in die richtige Richtung, aber er entlastet uns noch nicht“, nimmt er seine Spieler vor der zweiten Partie gegen die Wildcats in die Pflicht.
Schon beim Hinspielsieg sah er trotz der deutlichen Überlegenheit einige Dinge, mit denen Haaf  noch nicht zufrieden sein konnte. Gerade im Spiel nach vorne war noch nicht alles Gold was glänzt, daran wurde in dieser Woche beim Training noch gearbeitet. „Die Offense hat heute oft zu lange gebraucht, um zu scoren“, so Haaf nach dem Spiel. So passierte im ersten Viertel recht wenig, erst zu Beginn des zweiten Quarters blitzte erstmals Gefahr auf, und Normen Schumm war es, der mit seinem Touchdown die Führung besorgte. Kicker Pascal Crede zeigte anschließend Nervenstärke und verwandelte nicht nur den Extrakick, sondern baute zu Beginn des dritten Quarters den Vorsprung durch ein Field Goal auf 10:0 aus.
Die Dukes schienen auf einem guten Weg, und da die Defense dieses Mal bombensicher stand, kamen die Niederbayern der Ingolstädter Endzone nur selten nahe. Ihre einzige Chance bei einem Field-Goal-Versuch konnten sie dann nicht nutzen. Und so kam es wie es kommen musste: Der Druck der Dukes nahm immer mehr zu und im letzten Durchgang ließ dann Anthony Mella im perfekten Zusammenspiel mit Quarterback Cory Benedetto zwei weitere Touchdowns zum 24:0-Endstand folgen.
Nur noch einmal war es zwischendurch gefährlich geworden, als die Wildkatzen der Ingolstädter Endzone einmal sehr nahe gekommen waren und die Chance auf einen Touchdown hatten, der sie noch einmal ins Spiel gebracht hätte. Doch Alex Weissbeck hatte den Spielzug durchschaut und mit einer Interception stoppte er die Gastgeber, die daraufhin resignierten.
Am Samstag aber wird es wieder ganz anders aussehen, dann beginnt es wieder bei Null und die Dukes werden eine ähnliche Energieleistung benötigen, um sich mit aller Macht dem Gegner entgegen zu stemmen. Mit der Unterstützung der Fans sollte es aber möglich sein, den dritten Saisonsieg zu landen und damit den letzten Platz hinter sich zu lassen. Dann würde auch Haaf sein Saisonziel nicht vorzeitig aus den Augen verlieren - nämlich in Bayern wieder die Nummer eins zu sein.

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