2019-05-20_Bittere Pille in Stuttgart - Ingolstadt Dukes

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20. Mai 2019     Dukes gehen auch in Stuttgart leer aus

Auch das zweite Saisonspiel der Dukes ging daneben: Mit 30:37 unterlagen sie bei den Stuttgart Scorpions und bleiben damit auf dem vorletzten Platz der GFL 1. Dabei boten die Defensive Backs eine schwache Vorstellung und ermöglichten so den Gastgebern den dritten Sieg im dritten Spiel.
Gleich viermal fielen sie auf den gleichen Spielzug der Scorpions herein, als Quarterback Michael Eubank Pässe über 40 Yards und mehr auf Tyler Cooperwood werfen konnte, die dieser trotz doppelter Bewachung in der Endzone herunterpflücken konnte.
Die Defense der Dukes dagegen stand – wie schon gegen Schwäbisch Hall – sehr sicher und ließ fast kein Laufspiel zu. Der zuletzt gegen Kirchdorf überragende Giacomo de Pauli jedenfalls konnte sich kaum in Szene setzen.
Im Angriff kamen die Dukes dagegen auch kaum zum Zuge, weil die Abstimmung zwischen Quarterback Anthony Gardner und seinen Receivern nicht passte. So musste Gardner häufig selbst laufen oder seine Pässe landeten im Nirgendwo. Seine Receiver nimmt Haaf aber trotzdem in Schutz:
„Im Oktober letzten Jahres hatten wir gar keine Receiver mehr zur Verfügung. Da haben wir etliche neue Leute geholt, doch mit Ausnahme von Mella hat da kein einziger GFL-Erfahrung. Das sind alles junge und sehr talentierte Spieler, aber die müssen sich erst noch an das Niveau der GFL gewöhnen.“
Mella war im Übrigen erst kurzfristig noch zum Team gestoßen, weil die Dukes einen Ersatz für Bobby Chan-Chan benötigten. In der vergangenen Saison hatte er ja schon für die Dukes gespielt und sich dabei neben Lorenz Regler zum erfolgreichsten Receiver entwickelt.
Die ersten Punkte für die Dukes in der neuen Saison sicherte Kicker Pascal Crede, der kurz nach Beginn des zweiten Viertels ein Fieldgoal erzielte. Wenig später führte ein toller Pass von Gardner zum ersten Touchdown, als Sebastian Kurrer, an diesem Tag einer der auffälligsten Ingolstädter, den Ball in der Endzone sicher fangen konnte.
9:0 für die Dukes, einen besseren Auftakt konnten man sich nicht vorstellen. Doch dann kam die Szene, die dafür sorgte, dass sich das Spiel schnell drehte. Credes Zusatzkick wurde geblockt, Marcus Bratton konnte den Ball aufnehmen und trug ihn über das gesamte Feld in die Ingolstädter Endzone – zwei Punkte für die Schwaben, die ihnen in der Folge mächtig Auftrieb gaben. Dann kam die große Zeit von Eubank und Cooperwood, die das Spiel noch vor der Halbzeitpause drehen konnten.
Dazwischen lag aber noch einTouchdown durch Niklas Schumm, der einen weiten Pass von Gardner in der Endzone fangen konnte. So ging es mit einer 16:15-Führung der Gastgeber in die zweite Hälfte.
Nach der Pause ging die Gala von Eubank und Cooperwood weiter, bis zum Beginn des letzten Viertels bauten sie die Führung auf 30:15 aus, damit war die Partie zumindest vorentschieden. Zwar gelangen den Dukes durch Jakob Wenzel und den erneut starken Philipp Ponader jetzt noch zwei Touchdowns, weil aber zwischendurch auch Eubank selbst noch einen Lauf in die Endzone erfolgreich abschloss, war die vermeidbare 30:37-Pleite der Dukes perfekt.
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