2019-05-06_Dukes unterliegen Deutschem Meister - Ingolstadt Dukes

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06. Mai 2019     Unicorns eine Nummer zu groß

Niederlage zum Saisonauftakt: Mit 0:24 unterlagen die Dukes am Samstagabend gegen den amtierenden Deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns. Auch wenn die Dukes sich gegen den haushohen Favoriten besser aus der Affäre zogen als in der vergangenen Saison (7:45 und 13:44) so waren die Einhörner immer noch eine Nummer zu groß.
Vor allem deshalb, weil der Offensive der Herzöge so gut wie gar nichts gelang. In der Defensive dagegen standen die Dukes sehr gut und ließen nur wenig zu. Lediglich die Frankfurt Universe hatten in den vergangenen beiden Jahren weniger Punkte gegen das Ausnahmeteam aus Baden Württemberg kassiert. Maßgeblichen Anteil daran hatte – wie schon beim Testspiel gegen Potsdam – der überragende Justin Shirk. Aber auch Fred Payne konnte als Sonderbewacher von Tyler Rutenbeck überzeugen. Und weil auch ihre Kollegen in der Defense einen guten Job machten, kam die Angriffsmaschinerie der Unicorns nicht so recht ins Rollen.
„Die Defense hat heute ein Bombenspiel hingelegt“, lobte Headcoach Eugen Haaf, musste aber auch anerkennen: „Wer gegen die Unicorns Fehler macht, der wird sofort bestraft.“ Das war dann auch schon nach zwei Minuten der Fall, als die Dukes den Gästen durch einen völlig missglückten Punt zur Führung verhalfen, für die Tyler Rutenbeck verantwortlich zeichnete.
Dann aber dauerte es bis fünf Minuten vor der Halbzeit, ehe Quarterback Clark den zweiten Touchdown erzielte. Auf der Gegenseite gelang den Dukes nach vorne weiter so gut wie gar nichts. „Da haben wir uns immer selbst ausgebremst, weil wir unnötige Fehler gemacht haben“, bilanzierte Haaf und wunderte sich gleichzeitig: „Eigentlich hatten wir auf unsere Stärke beim Passspiel gehofft. Aber wenn es mal gefährlich nach vorne ging, dann meist über das Laufspiel. Und genau das hatten wir gegen die Unicorns nicht erwartet.“
Wozu an diesem Tag vor allem Philipp Ponader beitrug, der sich immer wieder durch die massierte Haller Defensive durchwühlte. Er holte mehrfach die entscheidenden Meter zu einem Firstdown heraus, aber bis in die Nähe der Endzone kamen die Dukes während der gesamten Spielzeit nicht.
So brachte der Topfavorit aus Baden Württemberg das Spiel sicher über die Zeit, erhöhte durch Nate Robitaille kurz nach Beginn des dritten Viertels auf 21:0 und stellte durch ein Fieldgoal von Tim Stadlmayr den 0:24-Endstand her. „Wir machen jetzt die Videoanalyse und gehen alle Fehler durch. Bis zum Mittwochtraining haben wir das ausgewertet, dann werden wir den Gameplan für Stuttgart erstellen“, so Haaf im Hinblick auf das nächste Spiel in zwei Wochen bei den Scorpions.
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