2019-04-21_Testspiel beendet - Ingolstadt Dukes

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21. April 2019     Gut vorbereitet in die neue Saison

Vielversprechender Start der Dukes in die neue Saison. Im Testspiel gegen die Potsdam Royals aus der Gruppe Nord der GFL waren die Herzöge ein ebenbürtiger Gegner und zogen sich trotz einer knappen 14:16-Niederlage achtbar aus der Affäre.
„Es war in erster Linie wichtig zu sehen, wo es noch Schwachstellen gibt. Und es waren in der Tat nur Kleinigkeiten, die es noch abzustellen gilt. Aber insgesamt stimmt mich dieser Auftritt durchaus zuversichtlich“, zog Headcoach Eugen Haaf eine positive Bilanz nach der Partie gegen den Eurobowl- Finalisten, der aufgrund seiner spektakulären Verstärkungen in der Favoritenrolle war. Auch bei den Dukes hatte sich kurzfristig noch etwas getan, denn mit Moritz Albrecht stand ein Spieler auf dem Feld, den niemand auf der Rechnung hatte. Haaf hatte den Fürstenfeldbrucker aufgrund des dünnen Spielerkaders noch nachverpflichtet, und der junge Running Back war denn auch für die frühe Führung der Dukes verantwortlich. Er schloss den ersten Drive der Gastgeber schon nach knapp drei Minuten mit einem Touchdown ab (PAT durch Pascal Crede), nachdem er von Quarterback Anthony Gardner, der ebenfalls ein starkes Debüt bei den Dukes hinlegte, freigespielt worden war.
In der Defense ragte Neuzugang Justin Shirk hervor, an dem es für seine Gegenspieler kein Vorbei gab. Der US-Boy gab sich aber bescheiden und lobte in erster Linie seine Mitspieler: „Ich war überrascht, wie gut die Abwehr schon steht. Sicher gibt es noch einiges zu tun, aber wir haben heute gesehen, woran wir noch arbeiten müssen.“
Dass die Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs – bei vergebenem Extra-Kick – auf 6:7 herankamen, konnte allerdings auch er nicht verhindern. Als im Gegenzeug Kyle Barnett mit einem Kick-off-Return über das ganze Feld bis in die Potsdamer Endzone lief, wurde dies von den Unparteiischen ebenso wie ein Touchdown durch Normen Schumm im dritten Durchgang zurecht wegen einer Regelwidrigkeit nicht anerkannt.
Als Gennadiy Adams mit einem grandiosen Lauf bis in die Ingolstädter Endzone kam und Werner Hannes den Extra-Kick verwandelte, lagen die Potsdamer mit 13:7 erstmals in Führung. Doch die Dukes ließen sich dadurch nicht beirren und schlugen zurück. Cedric Townsend, der im letzten Durchgang für Gardner als Quarterback gekommen war, spielte Jakob Wenzel frei, der sich bis in die Endzone durchkämpfte.
Weil Crede mit dem Zusatzkick erneut erfolgreich war, führten die Dukes mit 14:13 – ein Sieg war jetzt durchaus möglich, zumal die Defense der Dukes weiter sicher stand. So blieb den Gästen nur noch ein Field-Goal-Versuch, den sie durch Hannes vier Minuten vor dem Ende auch zum 16:14-Sieg verwandeln konnten.
Jetzt gilt die volle Konzentration der Dukes dem Punktspielauftakt am 4. Mai gegen den amtierenden Meister Schwäbisch Hall Unicorns. Dann hoffen die Verantwortlichen auf mehr Zuschauer als am Ostersamstag, wo nur knapp 500 Besucher ins ESV-Stadion gekommen waren. Denn das Team braucht in dieser überaus schweren Partie eine lautstarke Unterstützung.
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