2019-02-28_Ein „Monster Shark“ für die Defense - Ingolstadt Dukes

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28. Februar 2019     Ein „Monster Shark“ für die Defense

Was lange währt wird endlich gut! Schon vor vier Jahren hat sich Dukes-Headcoach Eugen Haaf um Justin Shirk bemüht, jetzt hat es endlich geklappt. Der Middle-Linebacker aus Harrisburg im US-Bundesstaat Pennsylvania wird in der dritten GFL1-Saison die Defense des Ingolstädter Erstligisten führen. „Auf seiner Position ist er der Quarterback der Abwehr“, weiß Haaf wie wichtig es ist, diese Position optimal zu besetzen.

Dass dies mit dem 28-Jährigen der Fall ist, daran lässt Haaf keinen Zweifel, was er auch mit dem Spitznamen, dem er dem US-Boy verpasst hat, zum Ausdruck bringt. Weil ihn die US- Importspieler schon „Monster“ nannten, setzte Haaf in Anspielung auf seinen Familiennamen noch eins drauf, wandelte Shirk kurzerhand in Shark (Hai) um und bezeichnet den „Neuen“ jetzt als „Monster Shark“.
Zustande kam der Kontakt schon vor langer Zeit durch den ehemaligen Dukes-Spieler und jetzigen Jugendcoach Max Macek, der den Abwehrrecken seinem Headcoach empfohlen hatte. Shirk war durchaus interessiert, zumal er von dem ehemaligen Dukes-Quarterback Pat Carey nur Gutes über das Ingolstädter Team gehört hatte. Beide waren zur gleichen Zeit am College in Bloomsberg und sind heute noch gut befreundet.
„Eigentlich wollte ich schon vor drei Jahren nach Deutschland kommen, aber ich hatte zu der Zeit noch andere Dinge zu erledigen“, blickt Shirk zurück, der 2015 einen Vertrag beim NFL-Club Indianapolis Colts unterschrieben hat. Warum er sich jetzt für die Dukes entschieden
hat? „Ich wollte schon immer nach Europa, weil ich neue Länder kennen lernen und mich weiterbilden will. Und natürlich nebenbei den Sport ausüben, den ich mag. Von vielen ehemaligen Kollegen, die ebenfalls nach Europa gegangen sind, habe ich gehört, dass sie die
Länder lieben, die Menschen, die Kultur, einfach die ganze Atmosphäre. Jetzt habe ich für mich den richtigen Zeitpunkt gesehen, diesen Schritt zu wagen. Und als im Januar die Anfrage der Dukes kam, habe ich sofort zugesagt.“

Shirk hatte schon bei den Bloomsburg Huskies überzeugt und im Laufe seiner vierjährigen College-Karriere unter anderem 392 Tackles und 18 Sacks erzielt, weshalb er auch für die Wahl des Cliff Harris Award nominiert wurde - eine Auszeichnung, die an den besten Verteidigungsspieler im gesamten Football der Division II verliehen wird. So überraschte es nicht, dass mit den Colts ein NFL-Klub auf Shirk aufmerksam wurde, wo er als „Free Agent“
geführt wurde.
Am Wochenende stand er erstmals mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz und hat dabei einen guten Eindruck von seinem Team gewonnen. Was auch auf Gegenseitigkeit beruht, wie Headcoach Haaf deutlich macht: „Er hat mich voll überzeugt und ist sicherlich eine große Verstärkung für die Dukes.“
Seine Verpflichtung war auch nötig geworden, weil der ursprünglich als Linebacker geholte Michael Taylor wegen eines Trauerfalls in der Familie kurzfristig passen musste. Wir freuen uns jedenfalls auf unseren „Monster Shark“ und sagen:
„Welcome, Justin.“
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